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Drei Fragen an… Alexandra Röver, Senior Marketing Manager Central Europe

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Veröffentlicht in:  Unternehmen

Alexandra-Roever-headshotUm die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Highspot und ihren Arbeitsalltag besser kennenzulernen, stellen wir mit dem Format „3 Fragen an…” regelmäßig Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor. Wir zeigen, was hinter den Kulissen passiert, woran das Highspot-Team gerade arbeitet und was es motiviert, die Sales Enablement-Plattform von Highspot noch besser zu machen. Heute stellt sich Alexandra Röver, Senior Marketing Manager Central Europe, unseren Fragen.

Alexandra Röver baut als Senior Marketing Manager Central Europe das Marketing in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa auf. In ihrem zehnjährigen Berufsleben hat sie sich einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut, war unter anderem bei Google, der Deutschen Telekom, Medallia und Lectra beschäftigt. Seit Juni 2021 ist sie bei der Sales Enablement-Plattform Highspot die treibende Kraft im Marketing.

Der Begriff Sales Enablement ist in Europa, vor allem aber im deutschsprachigen Raum noch relativ unbekannt. Deine Aufgabe ist es, sich hier zu engagieren und das zu ändern. Sales Enablement – ein neuer Trend oder Must-have?

Ich beschäftige mich seit vier Jahren mit Sales Enablement. Schon als ich noch bei Lectra arbeitete, fand ich das megaspannend. Und meine damalige Kollegin, die dafür im französischen Headquarter zuständig war und mich dafür begeistert hat, ist heute eine Kundin von uns. Was mich so fasziniert, ist die Möglichkeit, Marketing und Sales näher zusammenzubringen – eine Notwendigkeit, damit das Endergebnis stimmt. Im Marketing hilft es mir enorm, alles was wir an Content produzieren, zu evaluieren und entsprechend der Nachfrage aus dem Vertrieb zu optimieren. Somit bringt eine Sales Enablement-Plattform wie Highspot einen großen Mehrwert für mich als Marketing-Verantwortliche. Aus meiner Sicht definitiv ein Must-have.

Vor allem die Geschwindigkeit gefällt mir. Noch in keiner anderen Firma habe ich die richtigen Inhalte so schnell gefunden wie bei Highspot. Selbst wenn ich nicht genau weiß, was ich suche, hilft mir die Plattform mit KI-basierten Vorschlägen und „Andere-suchten-auch“-Hinweisen. Zudem werden die Vorschläge bewertet, sodass ich besser entscheiden kann, welcher Content gut ankommt. Partner, denen ich auf ihre Anfrage hin Inhalte geschickt habe, waren „positiv irritiert“, wie rasch sie die Antwort geliefert bekamen. Die Aussage „die Leute sparen Zeit“ ist also nicht nur so dahingesagt. Zudem hilft Sales Enablement nicht nur im Alltag, sondern auch beim Onboarding, weil Neulinge viel schneller erfahren, wo sie relevante Unterlagen finden können. Dadurch sind sie nicht nur schneller in der Thematik drin – es macht auch die fortlaufende Nutzung von Content einfacher, da die Plattform bereits bekannt ist.

Gerade in Pandemiezeiten, wenn Menschen nur noch von zuhause aus operieren, ist eine Sales Enablement-Lösung hilfreich. Denn wenn viele Kontakte zum Kunden nur noch virtuell erfolgen, sammeln sich große Mengen an Content an, der gut verwaltet sein will. Schließlich kann man den Kollegen nicht mal eben über den Schreibtisch hinweg zurufen: Sag mal, wo finde ich die Präsentation xy? Doch das war 2020/2021 nicht die einzige Herausforderung…

Die Corona-Pandemie hat den Berufsalltag stark beeinflusst, auch im Marketing und Vertrieb. Was waren für dich die größten Herausforderungen und wie hast du diese gelöst?

Meine Arbeit im Marketing hat sich durch die Corona-Pandemie stark verändert. Plötzlich haben wir alles digital umgesetzt – von Broschüren über Events bis hin zu den Kampagnen, die teilweise die weggefallenen persönlichen Kontakte des Vertriebs auffangen sollten. Und weil die Kundinnen und Kunden auf einmal von allen Seiten mit digitalen Werbematerialien bombardiert wurden, mussten diese erst recht aus der Masse hervorstechen. Thematisch hat sich ebenfalls viel verändert: New Way of Work war plötzlich das Topthema. Virtuelles Onboarding wurde heiß diskutiert. Das sollte sich im Marketing-Content ebenfalls widerspiegeln.

Aber auch der Vertrieb tat sich schwer, weil er seine Kundinnen und Kunden nicht mehr besuchen konnte. Virtuelle Meetings haben das nur zum Teil aufgefangen. Denn diese Calls werden anscheinend als weniger verbindlich empfunden als ein persönliches Treffen. Eine Folge daraus: Die Nachfrage nach Marketingmaterialien, die es überhaupt ermöglichen, mit den Kundinnen und Kunden ins Gespräch zu kommen, stieg. Die Unterlagen mussten so gut sein, dass sie den Impuls auslösten, sich wirklich die Zeit für einen Termin zu nehmen. Und das wurde von Tag zu Tag schwerer, denn – wir alle wissen es – unsere Terminkalender wurden immer voller.

Die größte Herausforderung für mich – damals noch im alten Job – war allerdings das Home Office. Ich konnte nach der Arbeit nicht „nachhause gehen“. Da ich quasi immer am Arbeitsplatz war, gab es so eine Art „Rund-um-die Uhr-Verfügbarkeit“. Psychisch anstrengend war es, weil anfangs ja nicht abzusehen war, wie lange die Pandemie dauern würde und wie lange wir uns mit diesen Bedingungen arrangieren müssten. Es fehlte ein bisschen die Planbarkeit. Aber irgendwann spielte sich das ein, man hatte sich an die ungewohnte Situation angepasst.

Was macht für dich die Arbeit bei Highspot aus? Was bzw. wer hat deine Arbeit in letzter Zeit inspiriert?

Ich freue mich, den Markt im DACH-Gebiet aufzubauen und das Thema Sales Enablement bekannter zu machen. Hier liegt noch sehr viel Potenzial. Dabei darf ich mit dem Marketing praktisch auf der grünen Wiese beginnen – ohne groß irgendwelchen One-fits-all-EMEA oder US-Vorgaben folgen zu müssen. Wir haben große Freiheit bei dem, was wir machen. Und das Headquarter in den USA ist offen für unsere Vorschläge. Zu merken, dass meine Arbeit im Headquarter gut ankommt, motiviert mich ungemein.

Aber auch mein Chef Thomas (Thomas Hellweg, Geschäftsführer Central Europe bei Highspot) und unser Team inspirieren mich. Die Zusammenarbeit mit Thomas ist einfach unkompliziert. Und im Team unterstützt jeder jeden, der Hilfe braucht. Wir achten aufeinander. Das liegt wohl daran, dass unser Chef sehr darauf Acht gibt, dass jede neue Mitarbeiterin und jeder neue Mitarbeiter gut ins Team passt.

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